Wie der Herr
          so das Gescherr !! - ??

          Wenn das so einfach werr !!!  Smiley

PARK-BOTE"WIR"CumCane®Probleme lösenHundeSchule?Die KURSETERMINE & ...

Die Frage geht ans "Eingemachte."

Wie entstehen Probleme ?

Selbst schuld ?!?

Eine verbreitete Meinung ist, dass der Halter versagt hat, wenn sein Hund sich "daneben" benimmt.
Das führt dazu, dass Menschen sich schämen, wenn ihr Hund nicht reibungslos "funktioniert." Sie verleugnen die Existenz von Problemen und ziehen erst sehr spät Hilfe hinzu.
Oder sie üben Druck auf ihren Hund aus, um ihn schnell zu "korrigieren."

Dies führt in aller Regel zu einer Verschlimmerung der Probleme.

Erbanlagen & Erfahrungen "programmieren" das Gehirn:

Ein Hund ist kein unbeschriebens Blatt, wenn er zu seinem Besitzer kommt.
Bei Second-Hand-Hunden aus den Notvermittlungen ist das leicht nachvollziehbar.
Aber auch Welpen haben ein Bündel an Erfahrungen und ihre gesamte Ahnengalerie im Gepäck, wenn sie bei uns Einzug halten.

Eine häufige Ursache von Problemen ist ein Mangel an Erfahrungsmöglichkeiten in wichtigen Phasen der Verhaltens-Entwicklung.
Defizite durch Isolation von wichtigen Umweltreizen und fehlende positive Kontakte mit Fürsorge-Personen führen zu ängstlich gehemmten oder angst-agressiven und leicht erregbaren Hunden.
Schlechte Erfahrungen mit Umweltphänomenen oder real erlebte Bedrohung durch Menschen bewirken im Prinzip die gleichen Probleme.

Sicheres Verhalten braucht vielfältige gute Erfahrungen.

Der Hund ist ein Hund:

  • Hunde sind genetisch mit einer ganzen Palette an angeborenen Verhaltensmustern ausgestattet, die nicht wirklich gut in unsere zersiedelte und technisierte Umwelt passen.

Angeborenes Verhalten wird durch ebenfalls angeborene Reize reflexartig ausgelöst und kann vom Hund willentlich kaum bis gar nicht kontrolliert werden.
Da jedes angeborene Verhalten dem Selbsterhalt dient, hat die Evolution es schlauerweise mit Selbstbelohnung abgesichert.
Das heißt, Hasen jagen fühlt sich gut an. "Feinde" verbellen und vertreiben auch.

Probleme durch Frustration:
  • Permanente Unterdrückung von angeborenem Verhalten führt über Frustration zu einer Steigerung der Erregung und dadurch mit hoher Wahrscheinlichkeit zu weiteren Problemen.

Ein Ausweg aus diesem Dilemma ist die gute Passung zwischen genetischer Ausstattung des Hundes und den Wünschen und Neigungen des Besitzers.
Angebote zur typgerechten Befriedigung hundlicher Bedürfnisse in Form gemeinsamer Aktivitäten können Ausgleich schaffen und für Entspannung und mehr Zufriedenheit sorgen.

Probleme können körperliche Ursachen haben.

Verhaltensänderungen haben sehr oft gesundheitliche Hintergründe:

  • Schmerzen können ängstlich und / oder aggressiv machen.
  • Nachlassende Sinnersleistungen können Erschrecken und Ängstlichkeit bewirken.
  • Schreck-Reize können eine generelle Steigerung der Empfindlichkeit hervorrufen.
  • Schilddrüsenerkrankungen wirken sich fast immer auch auf das Verhalten aus.

Gerade bei plötzlichen Veränderungen bitte zum Gesundheits-Check!

Ein wenig beachtetes Problem: Hunde lernen permanent!

Unabhängig davon, ob uns das bewußt ist oder nicht! Häufig etwas völlig anderes, als beabsichtigt war:

  • Zum Beispiel, dass wütende Menschen unberechenbar und gefährlich sind
    und der Hund dann besser Abstand hält.

Ein solches unwissentlich antrainiertes "Meide-Verhalten" ist kontraproduktiv.
Bei der Lösung von Problemen hilft es niemals und in keiner Weise.

Gewalt beginnt, wo Wissen endet.

Probleme sind eine enorme Belastung für die Mensch-Hund-Beziehung.
Emotionale Dissonanzen, zerrüttete Nerven, Streß und Anfeindungen der Umwelt.

Der Mensch fühlt sich überfordert. Hat Angst vor behördlichen Sanktionen.
Ein fataler Konflikt: Die Wohnung verlieren oder sich von seinem Hund trennen.

Wenn der Druck immer größer wird und keine anderen Möglichkeiten zur Veränderung von Verhalten bekannt sind, versuchen Menschen aus Hilflosigkeit, ihren Hund über Drohungen und körperliche Strafen zum "Gehorsam" zu zwingen.
Ein Schritt, der den letzten Rest von Vertrauen zerstört.

Kluges Training hilft, Probleme gewaltfrei zu lösen.

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