Von der Qual bei der Wahl.
Wir haben in den vergangenen Jahren verschiedene Futtersorten im mittleren Preissegment von verschiedenen Anbietern ausprobiert.
Wir haben das neue Futter jeweils nach einer allmählichen Futterumstellung über längere Zeiträume gefüttert, um Veränderungen beobachten und einschätzen zu können.
Anlass für unsere Versuche waren nicht pure Neugier sondern massive, verschiedenartige Probleme, die wir jahrelang mit der Fütterung unserer Hunde hatten. Lange Zeit konnten wir kein Futter finden, das uns und alle unsere Hunde zufrieden gestellt hätte.
Die Probleme bei der Suche nach einem passenden Futter
für unsere hohen und variierenden Ansprüche:
Die Situation:
Jahrelang hatten wir im Sommer durch die hohe Aktivität unserer Hunde sehr schlanke bis etwas zu dünne Hunde. Damit konnten wir leben.
Im Winter wurden unsere Fellhunde dicklich oder blieben hungrig, wenn wir zum Ausgleich für die geringere Aktivität weniger gefüttert haben. Auch das war zu ertragen.
Bei den Kurzhaarigen aber war die Situation katastrophal. Sie sind durch den rauen Wind klapperdürr geworden. Hier war Abhilfe dringend erforderlich.
Unsere Lösungsversuche:
Bei einer Steigerung der Futtermenge reagierten unsere Hunde mit Durchfällen, weichen Riesenhaufen und jeder Menge Nebenluft, also Blähungen. Die latente Angst vor dem Gespenst Magendrehung wollten wir nicht teuer bezahlen müssen.
Wir haben versucht, durch gehaltvollere Futtersorten den offensichtlich nur unzureichend gedeckten Bedarf unserer Hunde auszugleichen:
Bei Sorten, die im Proteingehalt höher lagen als das ohnehin verwendete hochprozentige Leistungsfutter, waren Schuppen und eine erhöhte Allergieneigung die Folge.
Bei einem Anheben des Fettgehaltes als Ausgleich für den Wärmeverlust in der kalten Jahreszeit gab es beim Öffnen frischer Futtersäcke mit höherem Fettanteil fast immer den abstoßenden Geruch nach ranzigem, alten Fett.
Ein Vergleich der Inhaltsstoffe ergab aber, dass alle Bestandteile im Vergleich zum bisherigen Futter identisch waren bis auf einen deutlich höheren Fettanteil. Dieser war offenriechlich nicht von guter Qualität. Der Preis eines 15 kg Sacks von diesem Altöl lag aber um volle 10 € höher. Da mischte sich Wut in unsere Verzweiflung.
Fazit:
Zu dünne Hunde bei ausreichender Futtermenge;
Blähungen und zu weiche, riesige Kotmengen bei Erhöhung der Ration;
ranzig stinkendes Fett, um den Mangel in der Bedarfsdeckung auszugleichen;
dafür erschien uns ein Preis von 25 € bis 45 € für den 15 kg Sack nicht gerechtfertigt.